Baltic College Veranstaltung - Bremer Freizeitkongress
. . Baltic College Veranstaltung - Bremer Freizeitkongress
Downloads | FAQ | Seite drucken | print page

Bremer Freizeitkongress 12.-13. November 2010

Die Frage nach der Gestaltung der Freizeit verband die unterschiedlichen Programmteile und Foren des ersten Bremer Freizeitkongresses. Das Baltic College war dabei Kooperationspartner der Hochschule Bremen und mit zwei Beiträgen vertreten.
Prof. Dr. Heike Bähre (Unternehmensmanagement mit den Schwerpunkten Hotellerie und Tourismus) referierte gemeinsam mit Absolventin Katharina Ahrens über das Thema ihrer Bachelorthesis  „Altersbezogene Marktsegmentierung im Städtetourismus - Auswertung einer Befragung in den Berliner Tourist-Informationen 2010“. Prof. Dr. Bähre beleuchtete die Vielfalt von  Informationswegen - von Tourist-Information über Reiseführer bis Smartphones mit Applikationen (Apps). Welche Medien werden zukünftig genutzt? „Das Ergebnis meiner Umfrage ist, dass Smartphones eine immer bedeutendere Rolle spielen, aber vor allem die ältere Generation nach wie vor Wert auf eine persönliche Beratung legt“, sieht Katharina Ahrens  eine Zukunft für die Tourist-Informationen.
Prof. Dr. habil. Torsten Fischer (Vizepräsident des Baltic College) referierte über gesundheitstouristische Raumordnungen und Freizeitkarrieren. Wie kann man die Freizeit der Zukunft denn gestalten? „Die deutsche Freizeitwissenschaft ist unentdeckt, unverbraucht und damit chancenreich“, macht Prof. Dr. Fischer klar. Die Leisure Industry sei in der Lage, neue Trends, Kampagnen und Brands in den traditionellen Märkten von Tourismus, Hospitality und Freizeitwelten zu entwickeln. Die Leisure Industry ist laut Fischer makroökonomisch interessant (knapp 300 Mrd. Euro Wertschöpfung) und erschließt neue Anspruchs- und Luxuskonsumenten in Freizeit-Karriere-Räumen (ca. 30%).

Zielsetzung

Der Bremer Freizeitkongress ist ein wissenschaftliches Forum für Analysen, Perspektiven und Projekte. Im Mittelpunkt steht eine zukunftsfähige Entwicklung der Freizeit. Für die Bewältigung neuer Herausforderungen und aktueller Problemlagen in den Bereichen Freizeitbildung, Freizeitmanagement und Freizeitplanung gilt es, aktuelle Analysen und Erkenntnisse auszutauschen, alte Konzepte auf den Prüfstand zu stellen und neue Lösungen zu erarbeiten.
Die sich stellenden Herausforderungen an eine zukunftsfähige Freizeitgestaltung sind nur ungenau mit den gängigen Schlagworten zu beschreiben: internationale Finanzkrise und Erhalt der Freizeitinfrastruktur, Globalisierung von Freizeitkulturen, neue Erlebnis- und Sinnsuche in der Freizeit, Veränderung des Publikums durch den demographischen Wandel, aber auch wachsende Potenziale in der Gesellschaft für ein freiwilliges Engagement. Der Bremer Freizeitkongress soll ein fester Ort für Erfahrungsaustausch sein und die Entwicklung einer kritischen Freizeitwissenschaft vorantreiben. Zugleich geht es um forschungsgestützte Perspektiven für die Freizeitpraxis.
Der erste Bremer Freizeitkongress hatte drei Themenschwerpunkte, in denen Fragen einer zukunftsfähigen Freizeitentwicklung aufgegriffen werden: Freizeitbildung, Freizeitmanagement und Freizeitplanung.

eLBa - eLaerning Baltics 2010

Ansprechpartner
beim Baltic College

Prof. Torsten Fischer
+49 385 74526-49
[E-Mail senden]